Dr. Bernd Villhauer | Weltethos-Institut

 

1. Über mich: “Ich bin gelernter Industriekaufmann und studierter Philosoph. Als Geschäftsführer des Weltethos-Instituts habe ich das Privileg, das Philosophisch-Ethische mit dem Ökonomischen zusammenbringen – was mir ein Herzensanliegen ist.”

2. Lebensmotto: “Menschen ernst nehmen und sich wirklich für sie interessieren, das versuche ich. Daher hat mir der Satz von Albert Camus immer gefallen: ‘Gehe nicht hinter mir, vielleicht führe ich nicht. Geh nicht vor mir, vielleicht folge ich nicht. Geh einfach neben mir und sei mein Freund.“

3. Wofür ich brenne: “Substanziell Neues in die Welt bringen, statt nur weitere Ideen auf Papier zu schreiben. Zu erkennen, dass die Wirklichkeit ungeheuer komplex ist und wir beim verantwortlichen Handeln darauf achten müssen, sie nicht künstlich einfach oder uns künstlich dumm zu machen.”

4. Mit wem ich gerne mal streiten würde: “Jean-Jaques Rousseau oder (wenn der keine Zeit hat) Yanis Varoufakis.”

5. Was mir an einem Dialog wichtig ist: “Meine eigenen blinden Flecken zu erkennen / Für gute Argumente eine schöne Form zu finden.”

 

Dr. Bernd Villhauer (1966) ist Geschäftsführer des Weltethos-Instituts an der Universität Tübingen. Nach einer Lehre als Industriekaufmann hat er an den Universitäten Freiburg/Brsg., Jena und Hull (UK) Philosophie studiert und mit einer Promotion zur Kulturphilosophie abgeschlossen. Er war für verschiedene Unternehmen, vor allem im Medien- und Buchbereich tätig, zuletzt als Lektoratsleiter einer wissenschaftlichen Verlagsgruppe. Parallel hatte er Lehraufträge an den Universitäten Karlsruhe, Darmstadt, Jena und Tübingen.

Seit Anfang 2015 verantwortet er die administrative Leitung des Weltethos-Instituts, wobei er neben den organisatorischen Fragen besonders Probleme der Geldtheorie, des Finanzmarkts und des Investments bearbeitet. Hierbei ist in Forschung und Lehre die Eigenschaft der Finanzmärkte als globale Märkte zentral; finanzmarktethische Fragen können nur mit einem entsprechenden Instrumentarium interkultureller und transnationaler Art verstanden werden. Einer Einführung in die Problematik dient sein Buch „Finanzmärkte und Ethik“, das 2017 erschien. Außerdem behandelt er Finanzmarktfragen in seinem Blog „Finanz & Eleganz“.


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