Ray Wollenzien | Waldmensch & Studium Oecologicum

 

1. Über mich: “Gelernt habe ich den Beruf des Forstwirtes, und das schon mit dem Ziel, in diese Richtung auch zu studieren. So hat es mich erst zum Bachelor der Forstwissenschaften nach Tharandt (bei Dresden) und später für den Master mit sich anschließender Promotion (work in progress) nach Göttingen gezogen. Hauptberuflich bin ich Koordinator für der Zertifikatstudiengang „Studium Oecologicum“ an der Georg-August-Universität Göttingen und in der Zeit die mir vom Tage übrig bleibt, promoviere ich an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie im Bereich des Waldbaus. In diesem Zusammenhang beschäftige ich mich mit der Etablierung einer neuartigen Baumart und deren Probleme mit unseren Klimabedingungen.”

2. Lebensmotto: “‘Der Erwerb von Reichtum ist nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten um uns selbst zu verbessern – und den Rest der Menschheit.’  Von Sir Patrick Stewart als Jean-Luc Picard in Star Trek – The next generation. Tatsächlich ein Ausspruch der mir seit Kindheitstagen gut gefallen und bis heute seine Gültigkeit nie verloren hat.”

3. Wofür ich brenne: “Dem täglichen Tun den Sinn zu geben, den es verdient hat.

4. Mit wem ich gerne mal streiten würde: “Andreas Scheuer, Julia Klöckner, … und den ganzen Rest der Mannschaft und zur Abwechslung und weil ich es als bereichernd empfinden würde, vielleicht noch Gregor Gysi.”

5. Was mir an einem Dialog wichtig ist: “Immer wieder zu verstehen, dass die Meinung meines Gegenüber nicht mehr oder weniger gelten sollte als die meine.”

 

Seit knapp fünf Jahren betreue ich (Ray Wollenzien) nun schon als Koordinator den Zertifikatstudiengang „Studium Oecologicum“ an der Georg-August-Universität Göttingen und es wird in keinster Weise langweilig. Bei dem Ziel den Studierenden (knapp 100 pro Semester) möglichst viele Perspektiven auf das weite Feld der Nachhaltigkeit zu bieten, lässt sich immer wieder so viel Neues entdecken, dass eine Vorlesungsreihe, ein Zertifikat, dafür nicht im Mindesten ausreichend sind. Da kommt selbstverständlich mein „freizeitliches Promovieren“ im Bereich des Waldbaus (Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie) schnell mal zu kurz, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Der Austausch zu Nachhaltigkeitskonzepten an den Hochschulen nimmt langsam Fahrt auf und in dem Zusammenhang hat mir ein Kollege einen Hinweis auf die bayreuther dialoge zugemailt, verbunden mit der Frage ob ich mit einem eigenen Beitrag dabei sein wollen würde. Da es an Lust, Laune und vor allem Zeit ja nur selten mangelt, ließ die Zusage nur wenig auf sich warten. Und so freut es mich dieses Jahr mit einem eigenen Workshop zum Thema: „Nachhaltigkeit bedenken – heute, morgen und darüber hinaus?!“ dabei sein zu dürfen.
Ich wünsche uns allen ein gutes Gelingen der 16. bayreuther dialoge mit vielen bereichernden Gesprächen und noch lange nachhallenden Gedanken.


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